Geschichte

Der Hovawart ist eine aus Deutschland stammende, anerkannte Hunderasse mit sehr alten Wurzeln. Durch sein sicheres, zuverlässiges und eigenständiges Wesen wurde er vom reinen Wächter des Hofes zu einem ständigen Begleiter seiner Familie, der sich in der modernen Umwelt hervorragend zurechtfindet.


Der Hovawart ist ein agiler, temperamentvoller Gebrauchshund mit hervorragender Nasenveranlagung und als ausdauernder Läufer und guter Springer für alle Arten des Hundesports geeignet. Seinem großen Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis muss in jedem Fall Rechnung getragen werden. Durch sein verlässliches Wesen und seine hohe Lernbereitschaft eignet er sich auch für eine Ausbildung zum Rettungs- und Therapiehund.

Der Hovawart ist ein mittelgroßer, kräftiger, gestreckter Hund mit schönem Langhaar. Drei Farbschläge sind zugelassen: Schwarzmarken, blond und schwarz, wobei die schwarzmarkenen Hovawarte mit ca. 60% am häufigsten sind. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von 63-70 cm, Hündinnen von 58-65 cm. Das Gewicht liegt je nach Geschlecht zwischen 30 bis 50 kg. Hovawarte aus verantwortungsvoller, streng kontrollierter Zucht sind nahezu HD-frei und werden leicht 12 bis 15 Jahre alt, bei guter Gesundheit.

Der Hovawart zeigt eine ausgeprägte Bindung an seine Bezugspersonen. Eine Zwingerhaltung ist daher für ihn absolut ungeeignet. Wird er bereits beim Züchter optimal geprägt, kann er ein großer Kinderfreund sein. Der erwachsene Rudelführer muss jedoch bei der Hovawart-Erziehung stets das letzte Wort haben. Deshalb ist der Gang auf den Hundeplatz oder in eine Hundeschule mit einem Hovawart dringend zu empfehlen.